St. Johann Rohrbach
Johannes der Täufer war ein Bußprediger und kündigte das Kommen des Heilands an. Jesus ließ sich von ihm taufen. Sein Lebensende war die Enthauptung, die sich die Frau des Herodes wünschte.
Die Kirche ist der Mittelpunkt des Dorfes. Der Grundstein wurde 1846 gelegt. Am 1. Weihnachtstag 1847 wurde in der noch nicht ganz fertig gebauten Kirche der erste Gottesdienst gehalten. Der Hochaltar im neugotischen Stil wurde auf das Pfingstfest 1893 errichtet. Etwas später kamen die passenden Seitenaltäre hinzu.
Johannes der Täufer
Johannes war nach der Erzählung im Lukasevangelium (1, 5 -25) der Sohn der Elisabeth und des Zacharias; er wurde der Überlieferung nach ein halbes Jahr vor Jesus geboren. Der schon alte Priester Zacharias, dessen Ehe lange kinderlos war, opferte im Tempel und erhielt durch den Erzengel Gabriel die Verheißung, dass ihm ein Sohn geboren werde. Zacharias zweifelte, bat um ein Zeichen und wurde vom Engel mit Stummheit geschlagen. Die dann tatsächlich in hohem Alter schwanger gewordene Elisabeth wurde in der Schwangerschaft von Maria besucht, die bei ihr blieb bis zur Geburt des Johannes. Elisabeth, nach der Geburt über die Namensgebung befragt, wusste aus ihrer Eingebung, dass der Knabe entgegen der Familientradition Johannes heißen sollte; gleichzeitig schrieb Zacharias den Namen auf eine Wachstafel, erhielt nun seine Sprache zurück (Lukasevangelium 1, 39 - 66) und brach in den im Lukasevangelium überlieferten Lobgesang aus (1, 67 - 79).
Quelle: Heiligenlexikon
Informationen zur Pfarrkirche
1843/48 erbaut und 1979/81 renoviert
Turm
ca. 35 Meter
Glocken
25. März 1977 von der Firma Schilling in Heidelberg gegossen.
Am Ostermontag 1977 von Dekan Selzer geweiht.
Plätze
ca. 216 Sitzplätze
ca. 100 Stehplätze
ca. 100 Stehplätze
Sonstiges
1848 bekam das Gotteshaus seine Orgel
Maler des Altargemäldes: Johann Michael Leinterer
Pelletsheizung







