St. Martin Vöhrenbach
1244 wurde eine, als Filialgemeinde von Herzogenweiler, einer romanische Kirche errichtet. Nach mehreren Zerstörungen ist sie nun die vierte Kirche an derselben Stelle. Lediglich der Kirchturm wurde an die Westfront verlagert. Die jetzige wurde nach dem zweiten Weltkrieg (02.06.1957) von Erzbischof Hermann Schäufele geweiht.
Martin von Tours
Martin war der Sohn eines heidnischen römischen Tribuns. Er wurde in Pavia, der Heimatstadt des Vaters, christlich erzogen und im Alter von zehn Jahren in die Gruppe der Katechumenen - der Taufbewerber - aufgenommen. Mit 15 Jahren musste er auf Wunsch des Vaters in den Soldatendienst bei einer römischen Reiterabteilung in Gallien eintreten. Im Alter von 18 Jahren wurde er von Hilarius, dem späteren Bischof von Poitiers, getauft. 356 schied er nahe Worms vor einem neuen Feldzug gegen die Germanen aus dem Militär aus, weil Christsein und Militärdienst sich nicht vereinbaren lassen. Zuvor geschah nach der Legende, was Martin weltberühmt machte: Martin begegnete am Stadttor von Amiens als Soldat hoch zu Ross einem frierenden Bettler, ihm schenkte er die mit dem Schwert geteilte Hälfte seines Mantels *; in der folgenden Nacht erschien ihm dann Christus mit dem Mantelstück bekleidet: er war es, der Martin als Bettler geprüft hatte.
Quelle: Heiligenlexikon
Informationen zur Pfarrkirche
1954/56 erbaut und 1957 konsekriert
Turm
ca. 63 Meter
Glocken
1953 wurden 6 neue Glocken gegossen und installiert.
Plätze
ca. 700 Sitzplätze
Sonstiges
1961 bekam das Gotteshaus seine Orgel aus Überlingen
16 bunte Fensterbilder zeigen die Heilsgeschichte der Erschaffung der Welt bis zum Jüngsten Gericht.
14 Kreuzwegstationen


